Kurzbericht der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 23.09.2020

TOP 1: Bürger fragen
Aus der Zuhörerschaft wurde nach dem endgültigen Stand in Sachen Mobilfunk und Mobilfunkmast nachgefragt. Bürgermeister Lippus verwies in diesem Zusammenhang auf die Berichte im Amtsblatt und die in öffentlicher Sitzung gefassten Gemeinderatsbeschlüsse. Die Gemeinde konnte Telekom einen Standort im Gewann Reutele, Parzelle 1954, anbieten und insofern mit diesem Standort, dem von mehreren Mitbürgerinnen und Mitbürger geforderten Mindestabstand von 400 Metern zur nächstgelegenen Wohnbebauung, entsprechen.

Den von der Gemeinde, bzw. dem Gemeinderat weiter geforderten Umstände im Hinblick auf die Frequenzen wurde seitens Telekom entsprochen, so dass der Vertrag
zwischen Gemeinde und Telekom unterzeichnet werden konnte.
Sehr zeitnah steht nun eine Vorortbegehung bezüglich Wegeführung und Standort an, die für den weiteren Fortgang in Sachen Baugesuch notwendig sein wird. Der in schlanker Betonschleuder Mastbauweise vorgesehen Mobilfunkturm soll in einer Höhe von 40-45 Meter ausgebildet werden.

TOP 2: Bauangelegenheiten
a) Anbau Carport Blumenstraße 42
Der Gemeinderat stimmte der notwendigen Befreiung zur Überschreitung des
vorgegebenen „Baufensters“ zu, so dass vor die bestehende, und im Gebäude
untergebrachte Garage, der geplante Carport erstellt werden kann.

Das Vorhaben selbst ist baurechtlich genehmigungsfrei, da die maßgebliche Kubatur von 30m³ umbauten Raum nicht überschritten wird.

TOP 3: Feststellung und Beschluss Vollzug Waldhaushalt 2019
Die Forstverwaltung legte den endgültigen Vollzug 2019 vor mit einem Defizit von 4562,47€. Dieses negative Ergebnis kam dadurch zustande, dass die Gemeinde rd. 850 Festmeter Einschlag nur durch zufällige Nutzungen, wie Käferbefall, Schneebruch und ‚Windwurf zu tätigen hatte und der geplante Einschlag komplett zurückgestellt
werden musste. Die zufälligen Nutzungen fielen hauptsächlich in den Distrikten Volloch, Teufental und Härdtle an. Durch diese Umstände und die großen Überhänge an Schadholz in ganz Europa gingen deutlich auch die Holzerlöse zurück die mit ursprünglich 90€ je Festmeter angesetzt waren und mit knapp 70€ je Festmeter abgerechnet werden konnten.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem vorgelegten Vollzug 2019 zu.
Der Vorsitzende wies noch darauf hin, dass auch im laufenden Jahr 2020, und
möglicher Weise auch in den folgenden weiteren Jahren die zufällige Nutzung Bestand haben dürfte und der Wald wohl eher keine Überschüsse produzieren dürfte.

TOP 4: Bekanntmachung der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten
Beschlüsse
Der Gemeinderat beschloss in nichtöffentlichen Sitzungen, zum einen Frau Mariana Marc als zusätzliche Mitarbeiterin für die Anlagenpflege einzustellen.Frau Marc bewohnt seit einigen Monaten mit ihrer 4-köpfigen Familie eine gemeindeeigene Mietwohnung im Gebäude Schulstraße 4 und unterstützt Frau Elisabeth Eisele um den längeren, krankheitsbedingten Ausfall von Frau Marianne Biro, ausgleichen zu können.

Das Bild zeigt Mariana Marc

Des Weiteren beschloss der Gemeinderat die Nachfolgeregelung für die zum
31.12.2020 ausscheidenden Verwaltungsfachkraft Andrea Wager.
Aus rund 15 vorliegenden Bewerbungen entschied sich das Gremium für Frau Nicole Thomann aus Balingen-Rosswangen. Frau Thomann ist verheiratet, 46 Jahre alt und
Mutter zweier Töchter im Alter von 20 und 16 Jahren.Frau Thomann wird Ihren Dienst offiziell zum 01.10.2020 antreten und befindet sich bereits seit Mitte September in der notwendigen Einarbeitungsphase.

Das Bild zeigt Nicole Thomann

TOP 5: Verschiedenes, Anfragen und Bekanntgaben
Bürgermeister Lippus gab bekannt, dass nach positiven Rückmeldungen aus der
Bevölkerung, zwischenzeitlich die beiden Handwagen angeschafft und am Friedhof platziert worden sind.
Die Firma Frommer aus Böhringen hat am 11.09.2020 die Versiegelung des
Gemeindewappens auf dem Grundstück Dormettinger Str. 9 vorgenommen, so dass die Farben dort kräftiger zur Ausstrahlung kommen und der schnelleren Verwitterung vorgebeugt wird. Das Buswartehäuschen gegenüber dem „ehemaligen Rössle“ zeigt sich in großen Teilen stark verwittert und bedarf der dringenden Sanierung. Die ortsansässige Zimmerei Schädle wurde mit den Aufgaben betraut. Neben der umfangreichen Auswechslung der Holzteile und der kompletten Sanierung des Daches, ist eine Verkleidung der drei Außenwände angedacht. Der Kostenaufwand dürfte sich bei
3000,-€ bis 3500,-€ bewegen.
Des Weiteren teilte Bürgermeister Lippus mit, dass die Gemeinde seit einigen Jahren das Blumengießen, entlang der Schlichem, unter Mithilfe ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger bewerkstelligen konnte. Hierfür ein herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer.Es ist leider festzustellen, dass es zunehmend schwieriger wird, für diese Tätigkeit, im Zeitraum von Juni-September ausreichend ehrenamtlich Tätige zu finden. Sollte diese
Tendenz auch künftig sich fortsetzten, muss über die weitere Ausgestaltung des
Innerortes mit Blumen nachgedacht werden. Es wäre schön und insbesondere für unser Ortsbild toll, wenn sich auch kommendes Jahr ausreichend Helferinnen und Helfer finden könnten.

Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.